Europas Börsen schließen einheitlich im Minus

Nach den starken Kursverlusten zum Wochenstart sind die europäischen Leitbörsen am Dienstag erneut einheitlich schwächer aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 gab um 1,27 Prozent auf 2.151,54 Zähler ab. Einem positiv aufgenommenen chinesischen Einkaufsmanagerindex standen erneute Sorgen um die Euro-Schuldenkrise gegenüber.

Ein europäischer Branchenvergleich wies Technologiewerte als größte Gewinner aus. So waren SAP (plus 3,50 Prozent auf 50,77 Euro) weit oben im Euro-Stoxx-50 zu finden, nachdem Europas größter Softwarehersteller Zahlen für das zweite Quartal vorlegte.

Der Krise trotzen konnte im ersten Halbjahr der auf Shopping-Center spezialisierte französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco (plus 1,56 Prozent auf 149,55 Euro). Zahlen legte außerdem der niederländische Telekom-Konzern KPN vor, die Papiere beendeten die Sitzung mit einem satten Minus um 7,34 Prozent auf 6,79 Euro. Volvo legten dagegen nach Ergebnisvorlage 0,63 Prozent auf 79,35 Schwedische Kronen zu.