Europas Börsen schließen einheitlich klar im Plus

Nach drei Verlusttagen sind die europäischen Leitbörsen am Montag einheitlich mit deutlichen Kursgewinnen in die Woche gestartet. Der Euro-Stoxx-50 gewann an einem impulsarmen Handelstag 0,78 Prozent auf 2.816,22 Einheiten.

Schon am Freitag hatten Signale einer Entspannung in der Ukraine-Krise für Kursgewinne an der Wall Street gesorgt. Die asiatischen Märkte zogen am Montag nach - und auch in Europa präsentierten sich die Börsen nach drei Verlusttagen nun wieder freundlich. Die zuletzt belastenden geopolitischen Konflikte rückten etwas in den Hintergrund.

Dass am Freitag ein militärisches Manöver der russischen Armee planmäßig beendet wurde, ist unter den Anlegern als Signal für eine mögliche Deeskalation gedeutet worden. Im Irak wiederum gerät die Gruppe Islamischer Staat (IS) nach US-Luftschlägen zunehmend unter Druck. Außerdem verhandeln Israelis und Palästinenser in Kairo über eine dauerhafte Waffenruhe.

Der Kalender für Konjunkturdaten blieb zu Wochenbeginn hingegen leer und auch Quartalszahlen waren dünn gesät. Im europäischen Pharmasektor gab es allerdings einige Neuigkeiten zu vermelden. Sanofi will mit dem US-Unternehmen MannKind ein neuartiges Medikament gegen Diabetes auf den Markt bringen. Das "Afrezza" genannte Insulinpuder, das von den Patienten inhaliert werden soll, könnte Experten zufolge ein Kassenschlager werden. Sanofi-Aktien schlossen an der Börse in Paris um 0,42 Prozent verbessert bei 77,98 Euro.