Europas Börsen schließen nach US-Daten fester
Die gemeldete Arbeitslosenquote ist zwar überraschend von 7,3 auf 7,2 Prozent gefallen, die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft ist aber nur um 148.000 gestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit 180.000 gerechnet.
Einige Analysten erwarten nach dem schwachen Arbeitsmarktbericht, dass die Notenbanker erst 2014 von ihrer Politik des extrem günstigen Geldes abrücken. Die US-Notenbank Fed hat ein Ende ihrer derzeit ultralockeren Geldpolitik von einer Erholung am Arbeitsmarkt abhängig gemacht, die Arbeitsmarktberichte werden daher von den Börsen aufmerksam verfolgt. Die Auswirkungen des Verwaltungsstillstands werden allerdings erst im Oktober-Arbeitsmarktbericht zu sehen sein.
Zu den Aktien im Fokus zählten nach Vorlage von Eckdaten zum dritten Quartal Lufthansa. Die Airline-Aktie büßte 2,36 Prozent ein. Im laufenden Jahr soll der operative Gewinn rund 600 bis 700 Millionen Euro betragen. Das ist deutlich mehr als im Vorjahr, aber weniger als von Analysten erwartet.
Unter den Verlierern fanden sich einige Stahlwerte wie ThyssenKrupp (minus 0,26 Prozent). Eine negative Einschätzung der europäischen Stahlbranche durch die Schweizer Großbank UBS hat Stahlaktien am Dienstag belastet.
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