Europas Leitbörsen im frühen Handel einheitlich tiefer

Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag im frühen Handel einheitlich schwächer tendiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel 17,08 Einheiten oder 0,59 Prozent auf 2.892,65 Punkte.

Belastet hatten vor allem die schwachen Vorgaben aus Übersee. An der Wall Street hatten am Vorabend Sorgen um die Entwicklung der Weltwirtschaft den Dow Jones wieder unter die Marke von 12.000 Punkten gedrückt. Darüber hinaus sorgte ein schweres Erdbeben in Japan weltweit für Druck an den Aktienmärkten. Zusätzlich sorgten höhere Inflationszahlen aus China sowie anhaltende Unruhen im Nahen Osten für eine negative Stimmung. Neue Impulse könnten die am Nachmittag anstehenden US-Daten zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan liefern.

Im Zuge des Erdbebens gerieten vor allem in Japan tätige Versicherer unter Druck. In einem europäischen Vergleich bildete dieser Sektor das klare Branchen-Schlusslicht. Swiss Re rutschten um 4,10 Prozent auf 51,4 Schweizer Franken ab, Munich Re ermäßigten sich um 4,75 Prozent auf 111,20 Euro.