Europas Leitbörsen im Frühhandel im grünen Bereich

Die Leitbörsen in Europa haben am Dienstag im frühen Handel im grünen Bereich tendiert. Der Euro-Stoxx-50 erhöhte sich bis 10.00 Uhr um 0,50 Prozent auf 3.037,18 Punkte.

Mit Spannung warten die Anleger auf die heute beginnende Sitzung der US-Notenbank Fed. Mit einer Änderung der sehr lockeren Geldpolitik wird am Markt nicht gerechnet. Bis zur morgigen Zinsentscheidung und Erklärung des Offenmarktausschusses dürften sich die Anleger aber dennoch zurückhalten, hieß es von Marktteilnehmern.

Daneben rückten zahlreiche Unternehmensbilanzen ins Zentrum der Aufmerksamkeit, unter anderem die der Deutschen Bank. Die Aktien des Kreditinstituts sackten nach einem massiven Gewinneinbruch um 2,48 Prozent auf 35,01 Euro ab und notierten damit am Ende des Euro-Stoxx-50. Die Markterwartungen wurden einem Händler zufolge klar verfehlt.

Auch UBS gaben deutlich Terrain ab, die Titel fielen um 5,74 Prozent auf 18,08 Schweizer Franken. Die Schweizer Großbank hat im dritten Quartal unter dem schwierigen Marktumfeld und erneut hohen Strafzahlungen gelitten. Der Gewinn vor Steuern ist im Vergleich zum zweiten Quartal um zwei Drittel auf 356 Millionen Schweizer Franken eingebrochen.

Für Auftrieb an der Londoner Börse sorgten die Ergebnisse von BP. Der Gewinn des Ölkonzerns ist im dritten Quartal zwar deutlich zurückgegangen, allerdings wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen. Zudem kündigte BP an, die Quartalsdividende um 5,6 Prozent anzuheben. Die Papiere zogen um 4,01 Prozent auf 470,25 Pence an.