Europas Leitbörsen im Frühhandel im Plus

Nach den Kursverlusten am vergangenen Freitag haben die Leitbörsen in Europa am Montag im frühen Handel wieder zur Erholung angesetzt. Der Euro-Stoxx-50 stieg bis 9.45 Uhr um 1,53 Prozent auf 2.635,67 Punkte.

Unterstützung kam von guten Vorgaben von der Wall Street. Einheitlich schwächere Notierungen an den asiatischen Leitbörsen verhinderten jedoch stärkere Kursgewinne, hieß es. In den Blickpunkt dürfte vor allem die am Nachmittag anstehende Rede des Chefs der Europäischen Notenbank (EZB), Mario Draghi, vor dem Währungsausschuss des Europäischen Parlaments (ECON) rücken.

In den USA startet indessen die neue Berichtssaison mit der Zahlenvorlage des Aluminiumherstellers Alcoa. Damit dürfte die Aufmerksamkeit der Anleger etwas von der zuletzt im Fokus stehenden Geldpolitik der Notenbanken abgezogen werden.

Die Liste der Kursgewinner im Euro-Stoxx-50 wurde von ASML (plus 2,96 Prozent auf 64,75 Euro) und Schneider Electric (plus 2,36 Prozent auf 57,32 Euro) angeführt. Auch Autowerte waren gesucht. Daimler legten 2,33 Prozent auf 48,625 Euro zu, Volkswagen zogen um 1,88 Prozent auf 160,20 Euro an und BMW gewannen 2,33 Prozent auf 67,74 Euro.

In Zürich stiegen Swiss Re um 1,07 Prozent auf 71,00 Schweizer Franken, obwohl die schweren Überschwemmungen in Zentral-und Osteuropa vom Juni den Schweizer Rückversicherer teuer zu stehen kommen dürften. Der Konzern aus Zürich veranschlagt die Schadenbelastung auf rund 300 Mio. Dollar nach Retrozession ("Weiterrückversicherung") und vor Steuern.

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