Europas Leitbörsen im Frühhandel klar im Minus

Die anhaltende Verunsicherung über den weiteren Kurs der US-Notenbank hat die Leitbörsen in Europa auch am Montag unter Druck gesetzt. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 sackte bis 9.50 Uhr um 0,88 Prozent auf 2.745,39 Punkte ab.

Bereits in der vergangenen Woche haben positive Konjunkturdaten aus den USA für erneute Spekulationen um eine mögliche Einschränkung der lockeren Geldpolitik seitens der US-Notenbank Fed und damit für Kursverluste an den Aktienmärkten gesorgt. Auch zu Beginn der neuen Handelswoche bleiben diese Unsicherheiten erhalten.

Dementsprechend dürfte die Aufmerksamkeit der Anleger am Nachmittag vor allem neuen US-Daten gelten. Auf der Agenda steht unter anderem der ISM-Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie. Zuvor stehen noch die Einkaufsmanagerindizes aus Europa an.

Unter den wenigen Kursgewinnern im Euro-Stoxx-50 waren Siemens mit plus 0,42 Prozent auf 81,95 Euro zu finden. Der Vorstandschef Peter Löscher hat das Gewinnziel für 2014 gegenüber der "Bild"-Zeitung bekräftigt.

Kursverluste gab es indessen bei den Titeln der spanischen Telefonica (minus 0,94 Prozent auf 10,50 Euro) zu verzeichnen. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge prüft der Telekommunikationskonzern den Verlauf seiner irischen Mobilfunktochter O2 Ireland. Unter den Interessenten sei der Besitzer des konkurrierenden Mobilfunkbetreibers Three, Hutchison Whampoa mit Sitz in Hongkong.