Europas Leitbörsen im Frühhandel überwiegend im Plus

Die Leitbörsen in Europa haben am Montag im frühen Handel überwiegend leicht im Plus tendiert. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 stieg bis 9.30 Uhr um 6,79 Einheiten oder 0,25 Prozent auf 2.724,58 Punkte.

Marktstrategen sehen Aussagen des japanischen Premierministers Shinzo Abe als Kursstütze. Dieser sucht laut Medienberichten einen neuen Notenbankchef, der die geldpolitische Lockerung ausweiten sollte, um den Kurs des Yen weiter zu drücken. Laut Händlern sorgten auch Äußerungen des Führungsmitglieds der US-Notenbank, Charles Evans, für gute Stimmung, der für 2013 ein Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft von 2,5 Prozent erwartet.

Gut gesucht zeigten sich bisher einige Finanzwerte. So legten etwa die Titel der französischen Societe Gernerale um 2,55 Prozent zu und in Mailand verteuerten sich UniCredit um knapp ein Prozent. Uneinheitlich präsentierte sich hingegen der Versicherungssektor. Während Munich Re (plus 1,22 Prozent) und ING Groep (plus 0,62 Prozent) stiegen, büßten AXA (minus 0,33 Prozent) und Generali (minus 0,55 Prozent) ein.

In Zürich sorgten unterdessen zwei Übernahmen für Bewegung. Zum einen expandiert der Uhrenkonzern Swatch im hochpreisigen Uhren- und Schmuckbereich und übernimmt für rund eine Milliarde Dollar die amerikanische Nobelmarke Harry Winston. Swatch legten bisher um 2,58 Prozent zu.

Daneben übernimmt der Schweizer Spezialchemiekonzern Clariant die französische CRM International SAS. Die französische. Die Transaktion soll bis Ende März abgeschlossen sein.