Europas Leitbörsen nach starken US-Vorgaben befestigt

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel im Anschluss an starke Wall Street-Vorgaben einheitlich mit Gewinnen tendiert. Um 9.50 Uhr notierte der Euro-Stoxx-50 mit plus 1,52 Prozent.

Der Rückenwind aus New York ließ jedoch schon etwas nach, denn die Negativnachrichten rund um die europäische Schuldenkrise reißen nicht ab: Am Vorabend hatte Moody's die Einstufung italienischer Staatsanleihen gleich um drei Stufen gesenkt und weitere Absenkungen in Aussicht gestellt.

Deutlich nach oben ging es in einer Branchenbetrachtung dennoch für die Finanzwerte. An der Spitze des europäischen Referenzindex Euro-Stoxx-50 sprangen BNP Paribas um 6,46 Prozent auf 28,935 Euro hoch. Mehr als fünf Prozent an Kurswert gewannen auch Deutsche Bank und Societe Generale. AXA zogen um 3,72 Prozent an und Allianz verteuerten sich um 3,06 Prozent.

Dexia legten in Brüssel um 4,07 Prozent zu. Das taumelnde belgisch-französische Geldinstitut soll mit der Schaffung einer "Bad Bank" entlastet werden.

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