Europas Leitbörsen schließen einheitlich schwächer

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Die europäischen Leitbörsen sind am Dienstag einheitlich mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verbilligte sich um 37,01 Einheiten oder 1,24 Prozent auf 2.941,76 Zähler.

Mit Spannung warten die Anleger auf die Ergebnisse der seit heute laufenden, zweitägigen Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Am Mittwoch soll die Fed bekannt geben, wann und wie sie mit dem Ausstieg aus ihrem milliardenschweren Anleihenkaufprogramm beginnt. Da die Zahlenveröffentlichungen zuletzt auf eine anhaltende Erholung der US-Wirtschaft hindeuteten, könnte es nach Ansicht einiger Ökonomen sogar diese Woche schon so weit sein.

Zuletzt veröffentlichte Zahlen zu der Verbraucherpreisentwicklung in den USA zeigten keinen Inflationsdruck. Die US-Verbraucherpreise sind im November weniger stark gestiegen als erwartet. In Deutschland signalisierte der zu Mittag veröffentlichte ZEW-Index eine weitere wirtschaftliche Aufhellung.

An der Spitze des Euro-Stoxx-50 schlossen Orange mit einem Plus von 1,15 Prozent bei 8,74 Euro. Der Telekommunikationskonzern hat zuvor vermeldet, dass Kunden seines Diskontanbieters Sosh ab nächsten Monat ohne Aufpreis Zugang zum 4G-Netz von Orange bekommen würden.

Dahinter notierten Volkswagen mit einem Plus von 0,42 Prozent bei 193,40 Euro. Der Wolfsburger Automobilkonzern hat seine Vormachtstellung auf dem europäischen Automarkt im November ausgebaut. Sein Marktanteil stieg im November auf 26,2 Prozent, die Verkäufe haben um rund drei Prozent zugenommen.

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