Europas Leitbörsen schließen überwiegend im Plus

Die europäischen Leitbörsen sind am Montag mit einem hauchdünnen Plus aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 erhöhte sich in einem mehrheitlich grün gefärbten europäischen Umfeld um minimale 0,01 Prozent auf 2.744,50 Zähler, nachdem der Leitindex bereits am Freitag den höchsten Stand seit Juli 2011 erreichen konnte.

Vor den am Nachmittag veröffentlichten US-Daten herrschte zum Wochenstart eher Zurückhaltung unter den Anlegern vor. Überraschend gut ausgefallene Daten zu den US-Auftragseingängen für langlebige Güter sorgten schließlich für etwas Auftrieb. Im Dezember stiegen die Auftragseingänge um 4,6 Prozent und damit um mehr als doppelt so viel wie prognostiziert.

An der Spitze des Euro-Stoxx-50 schlossen die Papiere des Chipzulieferers ASML mit einem klaren Plus von 2,80 Prozent auf 56,23 Euro. Die Analysten der Citigroup haben ihr Votum für die Papier von "Neutral" auf "Buy" angehoben. Auch das Kursziel wurde von 51,0 Euro auf 63,5 Euro nach oben revidiert, hieß es aus dem Markt. Das Risiko/Chancen-Profil der Aktie habe sich verbessert, schrieb Analyst Amit Harchandani in einer Studie.

Ein europäischer Branchenvergleich wies überdies Bankwerte als klare Kursgewinne aus. Dementsprechend sammelten sich am oberen Ende des Euro-Stoxx-50 verstärkt Finanztitel. Intesa Sanpaolo legten 2,62 Prozent zu, BNP Paribas zogen um 2,14 Prozent an und ING Groep gewannen 1,75 Prozent.