Europas Leitbörsen schließen überwiegend mit reduzierten Gewinnen

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Die europäischen Leitbörsen gingen am Donnerstag überwiegend mit reduzierten Aufschlägen aus dem Handelstag. Marktteilnehmer verwiesen auf zwei gegensätzliche Impulsgeber für die Aktienkurse. Während im Frühhandel erfolgreiche Staatsanleihen-Auktionen in Spanien und Italien beflügelt hatten, drückten im Verlauf enttäuschende US-Arbeitsmarkt- und Einzelhandelsdaten auf die Indizes.

Die wie erwartete Beibehaltung der Euroraum-Leitzinsen wurde an den Märkten weitgehend ignoriert. Der Euro-Stoxx-50 befestigte sich um 0,27 Prozent. Finanzwerte nahmen in einer Branchenbetrachtung den Spitzenplatz ein. UniCredit-Aktien sprangen um 13,53 Prozent auf 2,904 Euro hoch. Die US-Bank Citigroup hat die Aktie der Bank Austria-Mutter von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft.

Auch andere Finanzaktien legten deutlich zu. Die Titel von Intesa San Paolo zogen um 4,03 Prozent auf 1,24 Euro an. ING Groep verteuerten sich um 3,72 Prozent auf 6,197 Euro. BNP Paribas verbuchten einen Kursaufschlag von 3,37 Prozent.

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