Europas Leitbörsen starten einheitlich im Minus

Die Leitbörsen in Europa haben am Montag im frühen Handel einheitlich mit Abschlägen tendiert. Der Euro-Stoxx-50 verlor 24,48 Einheiten oder 1,12 Prozent auf 2.162,33 Punkte. Börsianer verwiesen auf die anhaltende europäische Schuldenkrise, die bereits die US-Futures unter Druck gesetzt hatte und auch die asiatischen Börsen belastete.

Dank leicht steigender Ölpreise legte der Stoxx Europe 600 Oil & Gas in einem Branchenvergleich um 0,04 Prozent zu und besetzte damit den ersten Rang in der europäischen Branchenübersicht. Dagegen verloren die Technologiewerte als Schlusslicht 1,24 Prozent. Zu den größeren Verlierern zählten auch Aktien aus dem Rohstoff-Sektor, Versorger- und Telekomwerte.

Im Fokus stand jedoch die Bankenbranche: Italiens drittgrößtes Bankhaus Monte dei Paschi könnte Medienberichten zufolge als erstes Institut des Landes in der Schuldenkrise staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Die Aktien des Instituts zeigten sich im Frühhandel um 0,65 Prozent verbessert.