Europas Leitbörsen verlieren im Frühhandel

Belastet von der unsicheren politischen Situation in Italien haben die Leitbörsen in Europa am Montag im frühen Handel einheitlich mit Verlusten tendiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.20 Uhr um 24,54 Einheiten oder 0,94 Prozent auf 2.576,83 Punkte.

Der italienische Ministerpräsident Mario Monti will nach einem Vertrauensverlust seiner Regierung vorzeitig abtreten. Der Regierungschef, der seit Ende 2011 an der Spitze einer Technokraten-Regierung steht, galt an den Märkten als Reformer für den notwendigen struktur- und fiskalpolitischen Wandel des hochverschuldeten Landes.

Die neue Unsicherheit in der Euro-Schuldenkrise belastet insbesondere die Banken- und Finanzwerte. Allen voran sackten die italienischen Banktitel von Intesa Sanpaolo (minus 6,32 Prozent auf 1,20 Euro) und UniCredit (minus 5,48 Prozent auf 3,45 Euro) ab. Ein kräftiges Minus von 4,31 Prozent auf 12,43 Euro fassten auch die Papiere von Assicurazioni Generali aus.