Europas Leitbörsen zur Eröffnung mit Verlusten

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Die Leitbörsen in Europa haben am Montag im frühen Handel einheitlich mit Verlusten tendiert. Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.35 Uhr um 6,77 Einheiten oder 0,22 Prozent auf 3.021,43 Punkte.

Der DAX in Frankfurt notierte mit 9.362,80 Punkten und einem Minus von 29,22 Einheiten oder 0,31 Prozent. In London rutschte der FT-SE-100 um 67,06 Einheiten oder 1,01 Prozent auf 6.596,68 Zähler.

Auf den untersten Rang im Euro-Stoxx-50 fielen die Papiere der UniCredit mit einem Minus von 2,69 Prozent auf 5,43 Euro. Die italienische Bank-Austria-Mutter war im Zuge der Kapitalaufstockung zum drittstärksten Aktionär der Alitalia aufgerückt. Die ums Überleben kämpfende Fluggesellschaft erhielt nochmals eine lebenswichtige Geldspritze von 200 Mio. Euro.

In London sackten die Aktien der Vodafone Group um 4,91 auf 221,134 Pence ab. Der Mobilfunker AT&T hatte verkündet, kein Angebot für den größten europäischen Mobilkommunikations-Anbieter machen zu wollen.

Im deutschen DAX schnellten die Lanxess-Anteilsscheine mit einem Plus von 7,77 Prozent auf 48,52 Euro hoch. Der Chemiekonzern hatte Matthias Zachert, den ehemaligen Finanzchef von Merck KGaA, zum neuen Unternehmenschef ernannt. Merck GKaA sanken beträchtlich um 10,21 Prozent auf 119,20 Euro auf den letzten Indexplatz ab.

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