Europas Leitbörsen starten nach Spanien-Abstufung mit Verlusten

Die Leitbörsen in Europa sind am Freitag nach einer Rating-Abstufung Spaniens mit Verlusten in den Handel gestartet. Der deutsche Aktienindex DAX fiel bis 9.30 Uhr um 0,48 Prozent auf 6.707,44 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 notierte 0,92 Prozent schwächer. Nach klaren Abgaben zur Eröffnung konnten die Indizes ihre Verluste im Frühhandel aber etwas eingrenzen.

Belastet wurden die Börsen von der Abstufung des Kreditratings von Spanien durch S&P. Die Ratingagentur hatte die Bonität des Landes um zwei Stufen von "A" auf "BBB+" gesenkt. Größere Verluste sahen in Folge europaweit Bankaktien. So fanden sich Aktien der spanischen Banken BBVA (minus 2,83 Prozent) und Santander (minus 2,74 Prozent) unter den größeren Verlierern.

Für Impulse sorgte auch die Berichtssaison. So konnten Sanofi-Aventis nach Vorlage von Zahlen um 1,64 Prozent zulegen. Im weiteren Handelsverlauf könnten noch die Auktion italienischer Staatsanleihen und die am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten für Bewegung sorgen.