Eurozone: Industrieproduktion im Mai gefallen

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist nach drei Monaten des Wachstums im Mai eingebrochen. Die Währungsunion verzeichnete nach neuesten Daten von Eurostat ein Minus von 0,3 Prozent gegenüber dem April.

Nur im Jänner des Jahres hatte es mit minus 0,5 Prozent einen stärkeren Rückgang gegeben. Im Februar wurde ein Plus von 0,3 Prozent verzeichnet, im März ein Aufschwung von 0,9 Prozent und im betrug der Zuwachs 0,5 Prozent.

In der EU fiel der Rückgang mit minus 0,6 Prozent noch deutlicher aus. Die Entwicklung ist ähnlich wie in der Eurozone. Im Jänner hatte das Minus 0,4 Prozent betragen, im Februar gab es ein Plus von 0,2 Prozent, im März einen Anstieg um 0,8 Prozent und im April immer noch einen Zuwachs von 0,3 Prozent.

Im Jahresvergleich - Mai 2013 zu Mai 2012 - ging die Industrieproduktion in der Eurozone um 1,3 Prozent zurück, in der gesamten EU betrug das Minus 1,6 Prozent. Dabei sanken Schweden und Irland mit minus 7,7 Prozent am stärksten, während auf der anderen Seite das nunmehrige EU-Ratspräsidentschaftsland Litauen mit plus 21,6 Prozent das höchste Wachstum aufwies. Aus Österreich gab es auch hier keine Daten.

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