Ex-ThyssenKrupp-Chef Schulz zieht sich aus Aufsichtsrat zurück

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Ex-Vorstandschef Ekkehard Schulz zieht sich bei ThyssenKrupp zurück. Er werde an diesem Mittwoch auf der Kuratoriumssitzung der Krupp-Stiftung sein Mandat als Kurator niederlegen, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe).

Zudem wolle er "sehr zeitnah" auch aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. "Mit diesen Schritten übernehme ich die politische Verantwortung für die Großinvestitionen in Amerika", zitiert ihn die "FAZ". Er sei sich beruflich aber keiner Fehler bewusst. Schulz hatte ThyssenKrupp als Konzernchef von 1999 bis Jänner 2011 geführt und ging danach in den Aufsichtsrat.

Unter der Führung von Schulz waren die Kosten für die beiden neuen Stahlwerke in den USA und Brasilien auf rund 10 Mrd. Euro explodiert.

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