Fiat und Chrysler wollen erst nach 2015 fusionieren

Der endgültige Zusammenschluss von Fiat und Chrysler lässt auf sich warten. Erst nach 2015 werde dieses Ziel erreicht, sagte Doppelchef Sergio Marchionne der "Detroit Free Press" anlässlich der Detroit Auto Show. Vorher werde es auch keinen Börsengang von Chrysler geben, führte der Lenker des italienisch-amerikanischen Gespanns aus.

Fiat hält mittlerweile 58,5 Prozent an Chrysler. Mit Hilfe der Italiener hat der drittgrößte US-Autokonzern die Insolvenz des Jahres 2009 hinter sich gelassen und schrieb zuletzt auch wieder schwarze Zahlen. Die Verkäufe sind im vergangenen Jahr im wichtigen Heimatmarkt um 26 Prozent auf 1,4 Millionen hochgesprungen - damit wuchs Chrysler deutlich schneller als die größeren Rivalen GM und Ford.

Er habe sich das nicht träumen lassen, sagte Marchionne, der zwischen den Kontinenten hin- und herjettet. Diesen aufreibenden Job will der Manager noch eine Weile machen. "Vor 2015 passiert da nichts - es sei denn, ich werde von einem Bus überrollt."

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