Börse Tokyo

Nikkei -0,4%

Börse Tokio schließt leichter

Aufträge des privaten Sektors für Maschinen im August deutlich gestiegen.

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Mittwoch den Handel mit leichteren Notierungen beendet. Der Nikkei-225 Index gab 34,78 Punkte oder 0,40 % auf 8.738,90 Zähler. Der Topix Index schloss mit 753,44 Einheiten und einem Abschlag von 1,56 Punkten oder 0,21 %.

Ein schlechter Auftakt der Berichtssaison in den USA und Unsicherheit durch das Nein der Slowakei zur Ausweitung des Euro-Rettungsschirms lösten die leichte Korrektur aus, sagten Aktienhändler. Dabei hätten sich die Börsen aber recht gut gehalten.

Der US-Aluminiumkonzern Alcoa hatte am Vorabend mit seinen etwas schlechter als erwarteten Ergebnissen im dritten Quartal die Sorgen um die Abschwächung der US-Wirtschaft verstärkt. Hinzu sei aber auch die Flut in Thailand gekommen, die einige Konzerne wie beispielsweise Honda und Pioneer zur Schließung von Fabriken gezwungen habe. Honda-Aktien büßten 2,22 % auf 2.295 Yen ein, Pioneer verloren 4,27 % auf 314,0 Yen.


In Japan wurden auch neue Konjunkturnachrichten veröffentlicht. In Japan sind die Aufträge des privaten Sektors für Maschinen im August trotz der lahmenden Weltwirtschaft und des starken Yen deutlich gestiegen. Im Monatsvergleich hätten die Neuaufträge um elf Prozent zugelegt. Volkswirte hatten nach dem schwachen Vormonatswert mit einer Erholung gerechnet, den Anstieg aber auf lediglich 3,9 % veranschlagt. Im Juli waren die Aufträge den Angaben zufolge kräftig um 8,2 % gefallen. Die Aufträge für Maschinen sind ein wichtiger Indikator für die Investitionstätigkeit der Unternehmen. Sie gelten aber als sehr schwankungsanfällig, was nicht zuletzt am großen Volumen einzelner Auftragswerte liegt