Inflationsrate in Italien auf Tiefstand

In Italien ist die Inflationsrate im November auf den niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren gefallen. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch um 0,7 Prozent, wie die Statistikbehörde Istat am Donnerstag in Rom nach einer endgültigen Schätzung mitteilte.

Damit erreichte die relative Zunahme des Preisniveaus den tiefsten Wert seit Oktober 2009. In einer ersten Prognose war für den November mit 0,6 Prozent ein noch niedrigerer Wert vermutet worden. Im Oktober hatte die Jahresrate bei 0,8 Prozent gelegen.

Im Vergleich zum Vormonat fielen die italienischen Verbraucherpreise im November um 0,3 Prozent. Im Oktober waren sie verglichen mit dem September noch um 0,1 Prozent gestiegen. Der HVPI ist für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ausschlaggebend. Sie strebt für den Euroraum eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Im November lag diese mit 0,9 Prozent deutlich niedriger.

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