ÖVAG-Wenzel: Minderheitsaktionäre wollten kein Kapital geben

Der Ende April scheidende ÖVAG-Chef Gerald Wenzel kritisiert nun die Minderheitsaktionäre. Der Einstieg der Republik Österreich in das Spitzeninstitut der Volksbanken wäre vermeidbar gewesen, wenn Minderheitsaktionäre an der Kapitalisierung mitgewirkt hätten, so Wenzel im "Standard"-Interview (Dienstagausgabe).
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"Hätten die Minderheitsaktionäre DZ Bank und Co. an der Kapitalisierung mitgewirkt, hätte die Republik nicht mit 250 Mio. Euro einsteigen müssen".

"Die Verstaatlichung war genau nicht mein Ziel", meint Wenzel. Er habe auch schon vor dem Einschuss von einer Milliarde Euro staatlichem PS-Kapital gemeint, dass der Volksbankenverbund zur Selbsthilfe schreiten sollte. "Aber das ist so nicht angenommen worden, man hat den Staat als sicheren Hafen gesehen. Das hat etwas für sich, aber ich habe erwartet, dass man gerade in einem Genossenschaftsverbund wie unserem Verantwortung übernehmen muss. Zumal die Frage ist, ob eine Milliarde überhaupt nötig war."

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