Patentverluste: AstraZeneca fürchtet Gegenwind

Der britische Pharmakonzern AstraZeneca rechnet wegen auslaufender Patente und wachsender Konkurrenz durch Generika-Hersteller mit einem schwierigen Jahr. Der Umsatz werde wohl im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich sinken, kündigte der neue Vorstandschef Pascal Soriot bei Vorstellung der Quartalsbilanz an. Der Gewinn dürfte sogar noch "deutlich stärker als der Umsatz" zurückgehen.

Bereits im vierten Quartal sah es nicht gut aus. Der Umsatz gab um 16 Prozent auf 7,3 Mrd. Dollar (5,39 Mrd. Euro) nach. Dies wirkte sich trotz Einsparungen und positiver Steuereffekte auch auf den Gewinn aus, der um drei Prozent auf 1,56 Dollar je Aktie sank.

AstraZeneca werde sich stärker auf die Schwellenländer konzentrieren, Mittel für Diabetes-Kranke und das neues Medikament Brilinta für Herzerkrankungen, sagte Soriot. Genaueren Einblick in seine Strategie will Soriot, der im Oktober vom Schweizer Rivalen Roche zu AstraZeneca wechselte, auf einem Investorentag am 21. März geben.

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