Mitten in der Reisewelle spitzt sich der Konflikt zu. Tausende Passagiere müssen umplanen, während Piloten streiken und die Airline auf Konfrontationskurs bleibt.
Die Piloten der Lufthansa haben für zwei Tage die Arbeit niedergelegt. Hintergrund sind festgefahrene Verhandlungen, vor allem rund um die Altersvorsorge.
- Schon wieder Streik: Lufthansa-Flüge fallen erneut aus
- Nichts geht mehr: Lufthansa-Piloten streiken
- Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa begonnen
Bereits jetzt kommt es zu zahlreichen Ausfällen und Verspätungen im Flugverkehr.
Konzern zeigt sich unbeeindruckt
Trotz der massiven Auswirkungen bleibt die Airline bei ihrer Linie. Die Forderungen der Gewerkschaft werden als nicht umsetzbar bewertet. Ein Entgegenkommen ist derzeit nicht in Sicht.
Streit um Pensionen
Im Zentrum des Konflikts steht die betriebliche Altersvorsorge der Piloten. Hier liegen die Positionen weit auseinander, eine schnelle Einigung scheint unwahrscheinlich. Die Fronten gelten als verhärtet.
Flugausfälle in ganz Europa
Der Streik hat weitreichende Folgen. Hunderte Flüge mussten gestrichen werden, besonders betroffen sind große Drehkreuze wie Frankfurt und München. Flüge der AUA sind derzeit nicht direkt betroffen. Allerdings könnten Umsteigeverbindungen ausfallen oder sich verspäten. Passagiere werden aufgefordert, ihren Flugstatus regelmäßig zu überprüfen.
Lösung nicht in Sicht
Der Konflikt könnte sich weiter zuspitzen. Beide Seiten zeigen bislang wenig Bereitschaft, nachzugeben. Für Reisende bedeutet das: Auch in den kommenden Tagen drohen weiterhin Probleme im Flugverkehr.