Raiffeisen-Tochter baute 9 Prozent der Mitarbeiter in Tschechien ab

Die tschechische Raiffeisen-Tochter hat in den vergangenen Wochen 9 Prozent der rund 2.900 Mitarbeiter gekündigt. Dies bestätigte Sprecher Jakub Puchalsky der Pressestelle des Geldinstitutes gegenüber der Online-Ausgabe der Wirtschaftstageszeitung "Hospodarske noviny". Die Bank habe damit auf steigende Kosten und negative Aussichten der Weltwirtschaft reagiert.

"Es war nötig, unsere Kosten dem niedrigen Niveau der Wirtschaftsaktivität in Tschechien sowie in der Welt anzupassen. Da die Kosten im Bankwesen vor allem mit der Zahl der Mitarbeiter verbunden sind, haben wir sie im vergangenen Monat um 9 Prozent gesenkt", so Puchalsky. Es soll aber auch bei Zukäufen von Dienstleistungen gespart werden.

Die tschechische Tochter der Raiffeisen Bank International (RBI) hat im 1. Halbjahr 2011 den Nettogewinn um 30 Prozent auf 1,209 Mrd. Kronen gesteigert. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet das Geldinstitut mit einem überdurchschnittlichen Gewinn, 2012 sollte er aber niedriger ausfallen, hieß es.

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