RLB Oberösterreich steigerte Betriebsergebnis 2011 um 23 Prozent

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich wird das heurige Jahr mit einer Steigerung des Betriebsergebnisses um 22,7 Prozent oder 60,5 Mio. auf 327 Mio. Euro abschließen. Diese vorläufige Bilanz zog Generaldirektor Ludwig Scharinger zusammen mit dem gesamten Vorstand in einer Pressekonferenz am Freitag, dem letzten Banktag des Jahres.

Für 2012 hat sich die RLB Oberösterreich 294 Mio. Euro als Betriebsergebnis und einen nicht näher bezifferten "Gupf noch drauf" vorgenommen. "Wir sind beim Planen immer vorsichtig", begründete Scharinger das Minus gegenüber 2011 und verweist darauf, dass für heuer auch nur 274 Mio. Euro vorgesehen gewesen wären.

Die Bilanzsumme 2011 ist um 6 Prozent auf 31,8 Mrd. gestiegen. Die Ersteinlagen und das Finanzierungsvolumen wuchsen um jeweils 8 Prozent auf 7 beziehungsweise 17 Mrd. Euro. Trotz des schwierigen Umfeldes sei es wieder gelungen, erfolgreich Anleihen mit einem Volumen von rund 1,2 Mrd. Euro mit für die Bank günstigen Zinssätzen zu platzieren.

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