Rubel-Schwäche drückt Quartalsgewinn von Gazprom

Die Talfahrt des Rubel schmälert den Gewinn des russischen Energieriesen Gazprom. Im dritten Quartal fiel der Überschuss um zehn Prozent zum Vorjahr auf 276 Mrd. Rubel (6,01 Mrd. Euro), wie der weltgrößte Gaskonzern mitteilte.

Zwar stieg der Umsatz um sieben Prozent auf umgerechnet knapp 26 Mrd. Euro. Doch drückten Wechselkursverluste im Zuge der Rubel-Schwäche das Ergebnis. Die russische Währung war zuletzt zum Dollar auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gefallen.

Wie anderen Schwellenländern haben Russland Spekulationen zu schaffen gemacht, in welchem Tempo die US-Notenbank aus ihrer lockeren Geldpolitik aussteigt. Die führte zu einem beschleunigten Kapitalabfluss und drückte mit der Flaute der heimischen Wirtschaft den Rubel.