RWE bestätigt Prognose nach Gazprom-Streit

Der deutsche Energiekonzern RWE hat nach dem Ende des Streits mit seinem russischen Gaslieferanten Gazprom seine Prognose beibehalten. "Die Analyse des Urteils ergab, dass die finanziellen Auswirkungen des Schiedsspruchs im Rahmen der Erwartungen des Unternehmens liegen.

Somit ergeben sich hieraus keine Auswirkungen für RWE auf die Prognose für das Geschäftsjahr 2013", teilte der Konzern am Montag mit. Auf welche Höhe sich die Rückzahlung beläuft, ließ RWE offen. Am Markt kam die Nachricht nicht gut an. Die Aktie verlor zeitweise zwei Prozent. Der Versorger erwartet, dass das Betriebsergebnis im laufenden Jahr auf 5,9 Mrd. Euro von 6,416 Mrd. im Vorjahr sinkt. Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hatte Vorstandschef Peter Terium auf rund neun Milliarden Euro taxiert nach 9,314 Mrd. Euro 2012.

Eine konkrete Dividendenprognose hatte RWE bisher nicht gegeben. Für 2012 hatte der nach E.ON zweitgrößte deutsche Versorger zwei Euro je Anteilsschein gezahlt. Die Ausschüttungsquote solle auch für 2013 bei 50 bis 60 Prozent des nachhaltigen Nettoergebnisses liegen.

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