Sachgüterhersteller: weniger Umsatz bis September

Österreichs Sachgüterhersteller und Baufirmen haben von Jänner bis September 2013 weniger umgesetzt und weniger Menschen beschäftigt. Auch das Arbeitsvolumen und die Produktion gingen zurück.

Der Umsatz des gesamten produzierenden Bereichs belief sich in den ersten neun Monaten des Jahres auf 186 Mrd. Euro, das ist ein Minus von 1,4 Prozent, teilte die Statistik Austria am Montag mit.

Im Bau schrumpfte der Umsatz um 3,1 Prozent auf 27,6 Mrd. Euro. Vor allem die öffentliche Hand geizte mit Aufträgen: Die abgesetzte Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor schrumpfte um 8,3 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro. Am meisten investierte der Staat in den Bau von Straßen (1,3 Mrd. Euro) und in den "sonstigen Hochbau" (802,3 Mrd. Euro).

Ende September beschäftigten die 61.982 Produktionsbetriebe (+0,8 Prozent) des Landes 927.035 Menschen, um 0,9 Prozent weniger als ein Jahr davor. Dementsprechend ging auch das Arbeitsvolumen um 1 Prozent auf 1,087 Mrd. Arbeitsstunden zurück. Die im gesamten produzierenden Bereich auf dem Markt abgesetzten Güter und Leistungen entsprachen einem Wert von 183,7 Mrd. Euro (-1,6 Prozent).

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