Sentix-Index für Eurozone rutschte im August auf den tiefsten Stand seit gut drei Jahren

EZB-Präsident Mario Draghi hat den Konjunkturpessimismus der Investoren in der Eurozone etwas gedämpft. Der Sentix-Index für das Währungsgebiet rutschte im August zwar um 0,7 auf minus 30,3 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit gut drei Jahren, wie die Investmentberatung am Montag zu ihrer Umfrage unter 856 Anlegern mitteilte.

Allerdings stieg das Barometer für die Konjunkturaussichten erstmals sei langem wieder. "Gerade die institutionellen Investoren haben sich wohl vom zuletzt energischen Auftreten des EZB-Präsidenten Mario Draghi beeindrucken lassen", sagte Sentix-Experte Sebastian Wanke.

Die Europäische Zentralbank hatte angekündigt, Krisenstaaten wie Spanien und Italien unter gewissen Bedingungen mit dem Kauf von Staatsanleihen unter die Arme zu greifen. Der Index für die Erwartungen der Experten an die Konjunktur in Euroland für die nächsten sechs Monate stieg zwar um 0,75 Punkte, blieb aber mit rund minus 23,3 Zählern weiter unter der Nulllinie.

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