Societe Generale plant Neuregelung bei Boni

Die französische Großbank Societe Generale will einigen ihrer Mitarbeiter Boni zahlen, die maximal bis zu doppelt so hoch ausfallen wie deren Gehälter. Von den Aktionären will man sich dafür grünes Licht geben lassen.

Im Sondervergütungstopf für 2013 befänden sich insgesamt 299,8 Mio. Euro für Manager, Händler und Angestellte, deren Entscheidungen erheblichen Einfluss auf die Risiken haben, welche die Bank eingeht.

Sollten die Anteilseigner zustimmen, würde Societe Generale bereits den Bonusbegrenzungen der Europäischen Union entsprechen. Künftig sollen Sondervergütungen bei Banken in Europa maximal so hoch sein dürfen wie das jährliche Grundgehalt, nur mit Zustimmung der Aktionäre können sie auf das Doppelte steigen.

Die EU will damit falsche Anreize für Banker abschaffen, die nach ihrer Ansicht die Finanzkrise angefacht hatten. Bisher liegen die variablen Gehaltsbestandteile bei Investmentbankern oft um das Vier- bis Fünffache über dem Fixgehalt. Die Änderungen stoßen vor allem am größten europäischen Finanzplatz in London auf Protest.

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