Banken-Panne

SEPA-Störung: Echtzeitüberweisungen plötzlich blockiert

Zahlreiche Bankkunden in Österreich konnten am Dienstag plötzlich keine Echtzeitüberweisungen mehr durchführen. Betroffen waren offenbar mehrere Institute gleichzeitig. 

Viele Nutzer meldeten in sozialen Netzwerken Probleme beim Geldtransfer. Besonders betroffen waren sogenannte SEPA-Echtzeitüberweisungen, bei denen Geld normalerweise innerhalb weniger Sekunden auf dem Empfängerkonto landet, unabhängig davon, bei welcher Bank dieses geführt wird.

Echtzeit-Zahlungen plötzlich nicht möglich

Mehrere Banken bestätigten die Ausfälle direkt in ihren Apps oder Online-Banking-Systemen. Kunden erhielten Hinweise, dass Echtzeitüberweisungen vorübergehend nicht verfügbar seien. So informierte etwa die Erste Bank ihre Nutzer darüber, dass derzeit technische Probleme bestehen würden und an einer Lösung gearbeitet werde. Teilweise kam es demnach auch dazu, dass eingehende Überweisungen abgelehnt wurden.

Normale Überweisungen liefen weiter

Von der Störung betroffen war offenbar nur das Echtzeit-System. Reguläre SEPA-Überweisungen konnten weiterhin durchgeführt werden, dauerten jedoch wie üblich länger. Brisant: Die Probleme beschränkten sich nicht nur auf einzelne Banken, sondern betrafen laut Berichten auch Drittinstitute. Dadurch kam es österreichweit zu Einschränkungen im Zahlungsverkehr.

Was hinter dem SEPA-System steckt

Seit Oktober 2025 gehören Echtzeitüberweisungen im europäischen Zahlungsraum zum Standard. Das System ermöglicht Geldtransfers innerhalb von wenigen Sekunden. Vor der Freigabe wird zusätzlich überprüft, ob Kontoname und IBAN zusammenpassen, um Fehler oder Betrugsfälle zu verhindern.

Nach mehreren Stunden konnten die Banken schließlich Entwarnung geben: Der technische Fehler im SEPA-System wurde laut aktuellen Informationen behoben.

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