Tschechien erwägt Sondersteuer für Versicherungen

Das tschechische Finanzministerium erwägt die Einführung einer Sondersteuer für Versicherungsanstalten. Dies bestätigte der stellvertretende Finanzminister Radek Urban nach Zeitungsberichten vom Montag. Er schloss nicht aus, dass die Abgabe noch in dieser Legislaturperiode (bis 2014, Anm.) eingeführt werde.

Die Sondersteuer sollte laut Urban "so hoch" sein, damit es einen Sinn für das Budget habe, gleichzeitig aber "so niedrig", damit es die Existenz der Versicherungen nicht gefährde. "Das heißt (jährlich) im Ausmaß von einigen Milliarden Kronen (1 Euro=25,57 Kronen, Anm.)", sagte Urban.

Die Absicht sollte laut Urban vor allem in dem Fall realisiert werden, wenn es der Regierung nicht gelingen werde, die Budgetziele zu erfüllen. Die tschechische Regierung will heuer das Defizit des Budgets unter 3 Prozent des Bruttoinlandproduktes drücken. F