UNIQA: Zwei Frauen als unabhängige Aufsichtsräte

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Beim börsennotierten Versicherungskonzern UNIQA werden nach der Kapitalerhöhung im Oktober des Vorjahres auf der kommenden Hauptversammlung am 26. Mai erstmals zwei unabhängige Personen in den Aufsichtsrat einziehen. Zwei der drei zur Wahl vorgeschlagenen Personen, beides Frauen, stünden in keiner Verbindung zu den Kernaktionären, hieß es am Freitag aus dem Versicherungskonzern zur APA.

Es handelt sich dabei um die deutsche Universitätsprofessorin Nadine Gatzert und die britische Versicherungsexpertin Kory Sorensen. Beide stünden in keiner Verbindung zu den Kernaktionären des Unternehmens, der Raiffeisen Zentralbank (RZB), Austria Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit Privatstiftung und Collegialität Versicherungsverein Privatstiftung, betont der Versicherungskonzern. Mit Gatzert und Sorensen solle sich der anlässlich der Kapitalerhöhung massiv erhöhte Streubesitz in Zukunft auch in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates widerspiegeln.

Als drittes neues Aufsichtsratsmitglied wird der Wiener Rechtsanwalt Markus Andréewitsch zur Wahl vorgeschlagen. Er soll die beiden Privatstiftungen vertreten.

Die Gesamtzahl der UNIQA-Aufsichtsräte wird unverändert bei zehn Personen - plus fünf vom Betriebsrat entsandte Personen - bleiben. Die bisherigen Aufsichtsräte Georg Winkler und Ewald Wetscherek scheiden aus Altersgründen aus, Günther Reibersdorfer wird sein Mandat zurücklegen.

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