US-Börsen etwas schwächer erwartet

Enttäuschende US-Konjunkturdaten dürften die Wall Street am Donnerstag belasten. In der abgelaufenen Woche war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wieder über 400.000 gestiegen. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang auf 380.000 Anträge erwartet. Auch Sorgen über die Inflationsentwicklung in China sollten Händlern zufolge auf die Stimmung drücken.

Der Future auf den Leitindex Dow Jones verlor eine halbe Stunde vor dem Handelsstart 0,39 Prozent. Auch mit Blick auf die anlaufende US-Berichtssaison seien die Anleger vorsichtig. Der Aluminiumkonzern Alcoa hatte am Montag nach Handelsschluss lediglich durchwachsene Zahlen vorgelegt.

Der transatlantische Börsenbetreiber NYSE Euronext müht sich nach Kräften, dass die Fusion mit der Deutschen Börse klappt. Nach Informationen des "Wall Street Journals" erwägt er nun, eine Sonderdividende auszuschütten, um seine Aktionäre für das Vorhaben zu gewinnen. Denn es steht ein Gegenangebot der Technologiebörse Nasdaq OMX im Raum.

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