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Ölpreishöhenflug belastet an Wall Street

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Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag mit Verlusten geschlossen.

 Der Dow Jones Industrial Index sank 29,44 Punkte oder 0,24 Prozent auf 12.380,05 Einheiten. Der S&P-500 Index gab 5,34 Punkte (minus 0,40 Prozent) auf 1.328,17 Zähler ab. Der Nasdaq Composite Index reduzierte sich um 15,73 Einheiten oder 0,56 Prozent auf 2.780,41 Zähler.

Zum Wochenschluss belastet an der Wall Street der ungebremste Ölpreishöhenflug, hieß es. Wichtige Konjunkturdaten wurden in den USA nicht veröffentlicht. Ölpreistreibend sei vor allem der schwächere Dollar, sagten Händler. Dieser macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Zudem sorgten auch die jüngsten Entwicklungen in Afrika für Unruhe. Neben den anhaltenden Kämpfen in Libyen rücken auch die Wahlen in Nigeria an diesem Wochenende in den Blick der Märkte. Nigeria ist das wichtigste Rohölförderland in Afrika.

Entgegen den meisten Branchen profitierten die Titel aus dem Ölsektor von der Ölpreisrally. Chevron befestigen sich um 0,66 Prozent auf 109,66 Dollar und ExxonMobil legten leicht um 0,22 Prozent auf 85,95 Dollar zu. ConocoPhilips verbuchten ein Kursplus von 0,49 Prozent auf 80,79 Dollar. Belastet wurden vor allem Transportwerte. FedEx sackten um 2,95 Prozent auf 91,16 Dollar ab. Boeing sanken um 1,1 Prozent auf 73,47 Dollar.

Im Nasdaq 100 waren die Aktien von Expedia der Favorit, sie sprangen um 12,95 Prozent auf 25,30 US-Dollar in die Höhe. Das Online-Reisebüro plant, seinen Reise-Informationsdienst TripAdvisor abzuspalten und an die Börse zu bringen. Analysten loben das Vorhaben, da es Werte freisetzen dürfte und beiden Bereichen über eine klar fokussierte Geschäftspolitik mehr Wachstumsdynamik ermögliche.

Aktien von Seagate Technology zogen um 7,83 Prozent auf 15,84 Dollar in die Höhe. Der Festplattenhersteller erwartet ein starkes drittes Quartal und will seinen Aktionären wieder quartalsweise Dividenden zahlen.

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