US-Börsen schließen knapp behauptet

Die New Yorker Börse hat am Donnerstag leicht im Minus geschlossen. Der Dow Jones fiel um 0,13 Prozent auf 16.846,13 Punkte. Der S&P-500 Index ermäßigte sich um 0,12 Prozent, der Nasdaq Composite Index verlor minimale 0,02 Prozent.

Belastet wurden die Börsen von Aussagen des Präsidenten der regionalen Notenbank von St. Louis, James Bullard. Er rechnet bereits Ende des ersten Quartals 2015 mit der ersten Zinserhöhung der US-Notenbank Fed seit 2006, wie aus einem Interview mit "Fox Business" hervorgeht. Am Markt war mit einer ersten Zinserhöhung erst für Mitte 2015 gerechnet worden.

Negativ wurden auch einzelne Konjunkturdaten aufgenommen. Die US-Verbraucher haben im Mai weniger Geld ausgegeben als erwartet. Sie erhöhten ihren Konsum um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, teilte das Handelsministerium mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem doppelt so hohen Anstieg gerechnet.

Die meisten Dow Jones-Werte haben sich am Donnerstag nur wenig bewegt. Abseits der Dow-Aktien stiegen Alcoa um 2,68 Prozent auf 14,94 Dollar. Der Aluminiumkonzern stärkt mit einem milliardenschweren Kauf seine Position als Zulieferer für die Luft- und Raumfahrtbranche. Alcoa übernimmt nach Angaben vom Donnerstag für 2,85 Milliarden Dollar (2,09 Mrd. Euro) Firth Rixson, einen weltweit führenden Anbieter von Bauteilen für Antriebsmotoren.

Die Aktien des für seine Hero-Actionkameras bekannten Kameraherstellers GoPro konnten an ihrem ersten Börsentag deutlich zulegen. An der Nasdaq schlossen die Titel bei 31,34 und damit gut 30 Prozent über dem Ausgabepreis von 24 Dollar.