US-Börsen zur Eröffnung etwas schwächer
Für Bewegung sorgten US-Konjunkturdaten. Die US-Einzelhändler haben zu Jahresbeginn überraschend Umsatzeinbußen erlitten. Sie hatten im Jänner 0,4 Prozent weniger in den Kassen als im Vormonat, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Ökonomen hatten mit stagnierenden Umsätzen gerechnet. Klammert man den Autosektor aus, verharrten die Einnahmen auf dem Vormonatsniveau.
Im US-amerikanischen Fernsehmarkt steht außerdem eine Mega-Übernahme bevor. In einem 45 Mrd. Dollar (33,15 Mrd. Euro) schweren Geschäft übernimmt der größte US-Kabelfernsehanbieter Comcast den Rivalen Time Warner Cable. Der Kurs von Comcast belief sich zu Handelsbeginn auf 53,50 Dollar, ein Minus von 3,13 Prozent. Time Warner Cable notierten bei 144,62 Dollar mit plus 6,95 Prozent.
Eine schwächere Nachfrage und fehlerhafte Produkte haben unterdessen dem Netzwerk-Spezialisten Cisco Systems zugesetzt. Im zweiten Geschäftsquartal (bis Ende Jänner) schrumpfte der Umsatz um 8 Prozent auf 11,2 Mrd. Dollar (8,25 Mrd. Euro). Cisco notierten mit minus 3,76 Prozent bei 22 Dollar.
Whole Foods Market verzeichnete einen niedrigeren Quartalsüberschuss als erwartet. Die Papiere notierten im Verlauf mit minus 8,08 Prozent bei 50,98 Dollar.
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