US-Börsen zur Eröffnung wenig verändert erwartet

Vor einer erneuten Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke dürften sich die US-Börsen am Donnerstag zunächst kaum von der Stelle bewegen. Der Future auf den Dow Jones Industrial stand rund eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsstart 0,08 Prozent im Plus.

Die jüngsten Konjunkturdaten fielen erfreulich aus. In den USA waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend deutlich gefallen.

Nach Börseneröffnung jedoch dürften die Anleger erst einmal viele Quartalszahlen vor allem aus dem Technologiesektor verarbeiten. So machen die sinkenden PC-Verkäufe dem weltgrößten Chiphersteller Intel zu schaffen. Nach einem trüben ersten Halbjahr musste der Konzern seine Aussichten für das Gesamtjahr zurückschrauben. Die Aktien fielen im vorbörslichen US-Handel um knapp drei Prozent.

Die Durststrecke des sonst erfolgsverwöhnten IT-Konzerns IBM hält an. Problemfall sind die leistungsstarken Firmenrechner, die sich auch im zweiten Quartal deutlich schlechter verkauften als im Vorjahreszeitraum. Die Anleger zeigten sich aber dennoch erleichtert, da Konzernchefin Ginni Rometty für das laufende zweite Halbjahr operativ einen höheren Gewinn als bisher erwartet. Die Papiere zogen vorbörslich um 2,11 Prozent an.

Die unsichere Wirtschaftslage in manchen Teilen der Welt bremst die Handels-Plattform Ebay. Das Unternehmen verspürt vor allem in Europa und Korea Gegenwind. Die Titel sackten vorbörslich um sechseinhalb Prozent ab.

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