Volkswagen umkurvt Krise in Europa

Volkswagen hat in den ersten fünf Monaten trotz der Absatzkrise in Europa mehr Autos verkauft als vor einem Jahr. Rund um den Globus schlug der Konzern 3,87 Millionen Fahrzeuge los, knapp sechs Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Allein im vergangenen Monat Mai legten die Auslieferungen um knapp sieben Prozent zu. Dabei schlugen sich die einzelnen Marken unterschiedlich: "Besonders Audi, Volkswagen Pkw, Porsche und auch Seat konnten ihre Auslieferungen trotz anhaltend schwieriger Marktbedingungen steigern", erklärte Vertriebsvorstand Christian Klingler.

Besonders kräftig steigerte sich der Konzern (ohne die beiden Lkw-Töchter MAN und Scania) in China, wo die Auslieferungen um 18,2 Prozent zulegten. Auf dem für Volkswagen wichtigsten Markt rollte mit 1,28 Millionen Fahrzeugen ein Drittel des Gesamtabsatzes an die chinesischen Kunden. In den USA schlug VW elf Prozent mehr los als vor einem Jahr. Deutlich niedriger war das Wachstum in Brasilien mit 1,2 Prozent.

Während sich neben den Marken VW Pkw, Audi und Porsche diesmal auch die spanische Tochter Seat steigern konnte, schwächelte die tschechische Schwester Skoda. Deren Auslieferungen schrumpften in den ersten fünf Monaten um sieben Prozent.

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