Wiener Börse am Nachmittag gut behauptet

Die Wiener Börse hat sich heute, Dienstag, am Nachmittag bei moderatem Volumen mit gut behaupteter Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.510,77 Punkten errechnet, das ist ein kleines Plus von 0,06 Prozent. Damit hat der ATX in einem uneinheitlichen europäischen Umfeld seine anfänglichen Kursgewinne im Tagesverlauf fast vollständig abgegeben.

Positiven Vorgaben aus Übersee standen Sorgen um die politische Situation in der Krim gegenüber. Am kommenden Sonntag soll in der Krim ein Referendum über einen Anschluss an Russland abgehalten werden. Im Anschluss daran könnte Russland eine Ausweitung der Sanktionen seitens der EU drohen.

In Wien sackten Raiffeisen mit minus 2,85 Prozent auf 22,03 Euro ans Ende der Kurstafel ab. Auf APA-Anfrage sagte eine Sprecherin der Raiffeisen Bank International (RBI) am Dienstag, dass bisher noch keine Beschlüsse zur Tilgung des in der Krise eingeschossenen staatlichen und privaten PS-Kapital (2,5 Mrd. Euro) vorliegen. Vor einem Monat hat die RBI nach Organsitzungen wissen lassen, das Geld bei Zustimmung der Finanzaufsicht am oder um den 15. März 2014 tilgen zu wollen. Das wäre diese Woche.

Unter den größten Kursverlierern waren zudem Wienerberger zu finden. Die Aktien des Baustoffherstellers gaben 1,01 Prozent auf 13,77 Euro ab, obwohl die Analysten von Goldman Sachs ihr Kursziel für die Titel des Baustoffherstellers von 17,0 Euro auf 17,5 Euro angehoben haben. Die Kaufempfehlung "Buy" blieb unverändert.