Wiener Börse am Vormittag kaum verändert

Die Wiener Börse ist am Freitag mit geringfügigen Aufschlägen in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.572,03 Punkten nach 2.570,71 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Plus von 1,32 Punkten bzw. 0,05 Prozent.

Der ATX zeigte sich weiterhin nahezu unverändert. Für etwas Unterstützung sorgten gute Daten der deutschen Industrie. Die Auftragseingänge legten im Februar um 0,6 Prozent zu. Experten hatten nur mit einem Plus zwischen 0,1 und 0,2 Prozent gerechnet. Am Nachmittag könnte der US-Arbeitsmarktbericht noch für Bewegung sorgen.

Die 95-prozentige Andritz-Tochter Schuler zieht sich von der Börse zurück. Bisher notieren die Papiere in Frankfurt und Stuttgart im regulierten Markt. Ein Antrag auf Widerruf der Börsenzulassung werde gestellt und sollte nach sechs Monaten wirksam werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die restlichen fünf Prozent der Aktien sind im Streubesitz. Andritz-Papiere reagierten ohne große Änderungen auf die Nachricht: Die Aktien verloren moderate 0,12 Prozent.

Ansonsten blieb die Meldungslage eher dünn. Erste Group konnten ihre leichten Auftaktverluste wettmachen und notierten aktuell 0,57 Prozent höher. Immofinanz kletterten 0,35 Prozent. OMV gaben 0,24 Prozent auf 32,87 Euro nach und Raiffeisen fielen 0,28 Prozent. voestalpine verloren 0,51 Prozent.

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