Wiener Börse bleibt am Nachmittag im Minus
An den europäischen Märkten hellte sich dagegen die Stimmung am frühen Nachmittag etwas auf, nachdem der deutsche DAX erstmals die symbolträchtige Marke von 9.000 Punkten überspringen konnte. Die anhaltend lockere Geldpolitik der internationalen Notenbanken, sowie die aus den USA und dem Rest der Welt nach Europa schwappende Liquidität, heize die Märkte derzeit an, so Marktteilnehmer. Am Vormittag hatten noch negative Vorgaben aus Fernost, sowie schwach ausgefallene Zwischenbilanzen internationaler Unternehmen, belastet.
In Wien blieben neue Nachrichten dünn gesät. Klar im Minus notierten Verbund, die Aktien gaben 2,30 Prozent auf 16,81 Euro ab. Der italienische Stromversorger Sorgenia, an dem der Verbund zu 45 Prozent beteiligt ist, hat einen deutlich ausgeweiteten Verlust in den ersten drei Quartalen 2013 ausgewiesen. Unterm Strich blieb ein Fehlbetrag von 434,3 Mio. Euro - im Vergleichszeitraum 2012 waren es erst 77,1 Mio. Euro.
Deutlichere Kursverluste gab es nur bei Zumtobel zu verzeichnen. Mit minus 3,00 Prozent auf 12,61 Euro sackten die Titel des Leuchtenherstellers ans Ende des prime market ab.
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