Wiener Börse schließt in uneinheitlichem Umfeld leichter

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag in einem uneinheitlichen europäischen Umfeld mit leichteren Notierungen beendet. Der ATX fiel bis zum Handelsende 0,63 Prozent auf 2.171,44 Einheiten.

Nachdem die europäischen Aktienmärkte noch durchwegs tiefer in den Handel gestartet waren, reduzierten sie ihre Verluste im Verlauf zusehends und drehten bis zum Handelsende sogar teilweise ins Plus.

Als einer der schwächsten Werte im Wiener prime market gingen Raiffeisen (minus 3,88 Prozent) aus dem Handel, während die schwergewichtige Erste-Group-Aktie ihre Verluste auf ein Minus von 1,59 Prozent eindämmen konnte. Die Bankenwerte standen nach der von Moody's angekündigten Neubewertung von mehr als 100 europäischen Banken - darunter Erste Group und Raiffeisen Zentralbank (RZB) bzw. Raiffeisen Bank International (RBI) - im Blick. Zudem gab es für die beiden börsenotierten Wiener Bankenwerte ein Downgrade seitens der UBS.