Wiener Börse schließt mit klaren Kursverlusten

Die Wiener Börse hat am Dienstag deutliche Kursverluste hinnehmen müssen. Der ATX rutschte am Sitzungsende 50,3 Punkte oder 1,91 Prozent auf 2.580,08 Einheiten ab. Marktteilnehmer verwiesen auf das negative internationale Börsenumfeld sowie auf Gewinnmitnahmen bei einigen Titeln.

Zudem halten sich viele Anleger im Vorfeld der in dieser Woche noch anstehenden EZB-Sitzung sowie einiger wichtiger US-Wirtschaftsdaten bereits zurück, hieß es. Bereits zu Wochenbeginn hatten gute US-Konjunkturdaten die Ängste der Investoren vor einer baldigen Drosselung der milliardenschweren Anleihenkäufe durch die US-Fed wieder steigen lassen.

Die Abschläge in Wien erfolgten auf sehr breiter Front und zogen sich quer durch nahezu alle Branchen. Raiffeisen rutschten 2,77 Prozent ins Minus auf 26,00 Euro und Erste Group schlossen 2,50 Prozent tiefer bei 24,95 Euro.

Ein Branchenvergleich in Europa zeigte auch Aktien aus dem Bau-Sektor unter den größten Verlierern. In Wien rutschten Strabag 4,36 Prozent auf 20,75 Euro ab und führten damit die Verliererliste im prime market an. Wienerberger gaben um 3,46 Prozent auf 11,88 Euro nach.