Wiener Börse tendiert ins Minus

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Die Wiener Börse hat sich heute, Donnerstag, am Nachmittag mit leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.463,64 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 19,82 Punkten bzw. 0,80 Prozent.

Gute US-Konjunkturdaten konnten die europäischen Börsen nicht unterstützen. Vielmehr verwiesen Marktbeobachter auf die Forderungen von stärkeren Sanktionen gegen Russland durch US-Präsident Barack Obama als Belastungsfaktor.

Am heimischen Markt sorgten indessen einige Jahresbilanzen für Bewegung. Raiffeisen Bank International (RBI) drehten nach Auftaktgewinnen am späten Vormittag in die Verlustzone ab. Die Aktien gaben 0,39 Prozent nach. Der Konzern hatte 2013 einen Gewinneinbruch (nach Minderheiten) von 23,6 Prozent auf 557 Mio. Euro hinnehmen müssen. Die Dividende soll nun von 1,17 Euro im Vorjahr auf 1,02 Euro je Aktie gesenkt werden. Die Papiere von Branchenkollege Erste Group sackten in einem schwachen europäischen Bank-Umfeld 2,01 Prozent ab.

Den Spitzenplatz im prime market übernahmen Semperit, die um 5,15 Prozent hochschnellten. Der Kunststoffkonzern hat das beste Jahresergebnis in der Firmengeschichte gemeldet. Für die Aktionäre gibt es auch mehr Dividende: Geplant ist, die Basisdividende für 2013 von 80 auf 90 Cent zu erhöhen, außerdem gibt es einen einmaligen Jubiläumsbonus von 30 Cent je Aktie. Das Unternehmen begeht sein 190-jähriges Bestandsjubiläum.

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