Der Betreiber musste wegen fast einer Million Euro Schulden Insolvenz anmelden.
Die De Luca GmbH, Betreiberin mehrerer beliebter Pizzerien in Wien, befindet sich in finanziellen Schwierigkeiten: Wie der KSV1870 bestätigt, wurde bei Gericht ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt.
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Hohe Schulden
Zum Unternehmen gehören insgesamt vier Standorte im 7. Bezirk: Die Trattoria „I Carusi“ in der Kirchengasse 21, „I Terroni“ in der Westbahnstraße 23, sowie zwei neu eröffnete Streetfood-Betriebe – „Diegos“ in der Westbahnstraße 21 und ein weiteres Lokal in der Siebensterngasse 33.
Als Hauptursache für die Insolvenz nennt der KSV1870 gestiegene Kosten und die hohen Investitionen bei der Expansion. Besonders die beiden neuen Lokale hätten sich noch nicht amortisiert. Die Verbindlichkeiten sollen sich auf rund 933.000 Euro belaufen.
Fortführung geplant
Trotz der finanziellen Schieflage gibt es positive Nachrichten: Das Geschäft soll fortgeführt werden. Im Rahmen des Sanierungsplans bietet die De Luca GmbH ihren Gläubigern eine Quote von 20 Prozent an, zahlbar innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Plans.
Insgesamt arbeiten 26 Mitarbeiter in den vier Betrieben. Sollte der Sanierungsplan angenommen werden, könnten die Lokale erhalten bleiben und sich langfristig stabilisieren – vorausgesetzt, die angebotene Quote erweist sich für alle Seiten als tragfähig.