Wiener Rentenmarkt erhöht Gewinne im Späthandel

Der Wiener Rentenmarkt hat am Freitagnachmittag seine Gewinne ausbauen können. Händler verwiesen auf schwächelnde Konjunkturdaten aus den USA als Unterstützungsfaktor für die Anleihenmärkte.

Die US-Industrieproduktion hat im Mai überraschend stagniert. Sie blieb im Vergleich zum Vormonat gleich, wie die Zentralbank des Landes mitteilte. Ökonomen hatten ein Plus von 0,2 Prozent erwartet, nachdem es im April ein Minus von revidiert 0,4 Prozent gegeben hatte.

Zudem hat sich die Stimmung der US-Konsumenten auf hohem Niveau leicht abgeschwächt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen sank im Juni nach vorläufigen Berechnungen auf 82,7 von 84,5 Punkten im Vormonat, wie Thomson Reuters und die Universität Michigan mitteilten. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einer Stagnation gerechnet.

Im Mai lag die Konsumentenstimmung auf dem höchsten Niveau seit Juli 2007. Nun äußerten sich die US-Bürger etwas weniger optimistisch zu den Aussichten am Arbeits- und Immobilienmarkt.

Um 16.25 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit September-Termin, mit 143,88 um 69 Basispunkte über dem Schluss-Stand vom Vortag (143,19).

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