Wiener Rentenmarkt im Späthandel etwas fester

Der Wiener Rentenmarkt hat am späten Donnerstagnachmittag etwas fester tendiert. Während es in den längerfristigen Laufzeiten leichte Renditenabschläge und damit Kursgewinne gab, gab es am kürzeren Ende keine Veränderungen.

Der Handel am heutigen Handelstag zeigte sich impulslos. Am Aktienmarkt belasteten Aussagen von US-Präsident Barack Obama etwas. "Wenn die russische Führung auf ihrem jetzigen Kurs bleibt, dann wird sich die Isolation vertiefen. Sanktionen werden zunehmen", sagte US-Präsident Obama am Mittwoch in Brüssel.

Außerdem wurden Zahlen zu Bank-Krediten im Euroraum veröffentlicht. Diese sind im Februar erneut spärlicher geflossen. Insgesamt wurden im Februar 2,2 (Jänner: 2,3) Prozent weniger Darlehen vergeben als im Vorjahresmonat, wie die EZB mitteilte. In den USA hingegen zeigte Daten zum Wirtschaftswachstum, dass die US-Wirtschaft im Schlussquartal 2013 etwas stärker gewachsen ist. Auf das Jahr hochgerechnet lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,6 Prozent höher als im dritten Quartal.

Um 16.30 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit Juni-Termin, mit 143,79 um 38 Basispunkte über dem Schluss-Stand vom Vortag (143,41). Heute Früh notierte der Rentenfuture mit 143,71. Das Tageshoch lag bisher bei 143,82, das Tagestief bei 143,46, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 36 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 514.391 Juni-Kontrakte gehandelt. Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 2,62 (zuletzt: 2,67) Prozent, die der zehnjährigen Benchmark-Anleihe bei 1,78 (1,83) Prozent, jene der zweijährigen bei 0,17 (0,18) Prozent.