Wiener Rentenmarkt im Späthandel etwas leichter

Der Wiener Rentenmarkt hat sich am Dienstag am späten Nachmittag mit leichterer Tendenz präsentiert. Während es bei den kurzfristigen Bundesanleihen leichte Kursgewinne gab, verzeichneten alle anderen beobachteten Titel moderate Kursabschläge.

Zu Kursverlusten am Anleihenmarkt führten Aussagen aus China, hieß es von Analystenseite. Laut chinesischen Presseberichten will Ministerpräsidenten Li Keqiang kein Wachstum unterhalb von sieben Prozent tolerieren. Die Staatsmedien sprachen von einem Minimum. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua etwa nannte eine geringere Wachstumsrate für die nächsten Jahre "nicht akzeptabel". Dies verschaffte den Aktienmärkten Auftrieb.

Ebenfalls gute Nachrichten gab es aus Frankreich. Der Index für das Geschäftsklima legte im Juli um 2 auf 95 Punkte zu. Das ist der beste Wert seit Frühjahr 2012. Ökonomen hatten lediglich mit 94 Zählern gerechnet. Das Barometer verharrte allerdings unter seinem langfristigen Durchschnitt von 100 Punkten.

Gegen 16.40 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Euro-Bund Future mit September-Termin, mit 143,77 um 43 Basispunkte unter dem Schluss-Stand vom Vortag (144,20). Heute früh notierte der Rentenfuture mit 143,86. Das Tageshoch lag bisher bei 144,31, das Tagestief bei 143,56, die Tagesbandbreite umfasst damit bisher 75 Basispunkte. In Frankfurt wurden bisher etwa 578.232 September-Kontrakte gehandelt.

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